Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Auch Franchisegeber können sich als schwarze Schafe entpuppen. An diesen Punkten ist ein seriöser Franchise-Geber zu erkennen:
- Er bietet eine außergewöhnliche Unternehmensidee, die das Franchise-System unverwechselbar macht. Er hat ein griffiges Geschäftskonzept und kann das künftige Aufgabengebiet des Franchise-Nehmers genau beschreiben.
- Er kann nicht nur ein schlüssiges Unternehmens- und Marketingkonzept vorweisen, sondern auch fundiertes Fachwissen. Optimal ist, wenn er selbst eine handwerkliche Ausbildung hinter sich hat.
- Er stellt hohe fachliche Anforderungen an seine Franchise-Nehmer. Faustregel: Ein gutes Franchise-System hat mehr Bewerber als freie Plätze.
- Er weckt keine überzogenen Gewinnerwartungen. Die Rentabilitätsrechnung überlässt er dem Franchise-Nehmer schriftlich, so dass er gegebenenfalls für falsche oder unvollständige Angaben haftbar zu machen ist.
- Er gibt dem Franchise-Nehmer Zeit zum genauen Studium des Vertrages. Er lockt nicht mit reduzierter Einstiegsgebühr bei schneller Leistung der Unterschrift.
- Er bietet ein umfangreiches Schulungsprogramm an, das alle Bereiche der Betriebsführung abdeckt (fachlich, betriebswirtschaftlich, rechtlich, Kundenservice).
- Er kann auf mindestens zwei erfolgreiche Unternehmen verweisen. Er stellt die vollständige Adressenliste der übrigen Franchise-Nehmer zur Verfügung und gibt dem potenziellen neuen Mitglied so die Möglichkeit, vorab objektive Informationen über seine Leistungen einzuholen.
- Er stellt umfangreiche Marktdaten zur Verfügung.
- Er besteht nicht auf pauschalen Abnahmeverpflichtungen.
- Er weist die Eintragung von gewerblichen Schutzrechten nach (Marke, Warenzeichen).